Als weiteren Kompetenzbereich unseres Hauses bieten wir Ihnen auch Biogasanlagen bzw. Biogaspower Produkte. Auf dieser Seite finden Sie einige Informationen über den Einsatz und die Nutzung dieses Bereichs.
Automatische Ernteverwiegung in z.B. Biogasanlagen mit entsprechender Dokumentation und Verrechnung.
Biogaspower arbeitet selbstständig! Die Fahrer brauchen den Schlepper nicht verlassen und keinerlei Angaben machen. Die Waage weiß, welche Ware von welchem Schlag und mit welchen Fahrzeug geliefert wird. Eine Wägung dauert ca. 15 sec – der Fahrer benötigt keine Fernbedienung. Er muss nur kurz halten bis die Waage ihm nach 3 sec Stillstand anzeigt, dass das Fahrzeug verwogen wurde. Danach erscheint seine Kennung auf der Fernanzeige. Jetzt sind alle Daten gesichert und der Fahrer kann weiter fahren. Somit wäre auch eine Rück- bzw. Leerverwägung möglich. Selbstverständlich kann der Schlepper oder Anhänger getauscht werden. Die Waage teilt die Ware automatisch richtig zu, auch Stunden später, falls der Anhänger mal repariert werden musste. Durch die fehlerfreie, automatische Zuordnung und Verwägung wird der Engpass an der Waage völlig entschärft, sodass auch jedes Mal leer gewogen werden kann, aber nicht muss!
Sie erhalten die höchstmögliche Genauigkeit für die Abrechnung!
Dieses System kann geteilt angeschafft werden. Der Lohnunternehmer investiert in die Technik für den Häcksler und die Anhänger und der Biogasbetreiber investiert in die Technik und Software an der Waage.
Halbe Investition – doppelter Nutzen!
Sie wollen mehr erfahren? – Die folgenden Videos zeigen Ihnen, wie einfach der Vorgang ist.
Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zu Verfügung!
Der Wägeablauf im Einzelnen:
- 1. Auffahren auf die Waage.
- 2. Anhalten
- 3. Die Waage pendelt ein, zeigt das Gewicht und verarbeitet alle zugehörigen Daten innerhalb von 3 sec. Stillstand.
- 4. Die Anzeige zeigt an, dass erfolgreich verwogen wurde.
- 5. Sobald die Fahrzeugnummer (z.B.711) erscheint kann der Schlepperfahrer die Waage verlassen.
Nach ca. 30 Sekunden ist die Waage wieder frei und steht für eine neue Wägung zur Verfügung.
Der Wägevorgang geht so schnell, dass auch jedesmal wieder “leer” gewogen werden kann.
Die Wägedaten sind vollautomatisch erfasst und auch die Lieferscheine, Etiketten für die TS Proben usw. werden automatisch erstellt.
Alles jedes mal wieder – 24 Stunden pro Tag.
Der Fahrer konzentriert sich nur aufs Fahren!
Details und technische Daten:
Biogas – Erntelogistik lässt keine Wünsche offen, weder für den Lohnunternehmer noch für den Biogasbetreiber. Dieses System lässt keine Fehler in der Logistic zu und entschärft diedas Nadelöhr und Fehlerstelle an der Waage. Sie können sich voll auf andere Aufgaben konzentrieren.
Aufbau:
1. Die Fahrzeuge werden mit RFID-Transpondern ausgerüstet!
Eine feste Installation am Anhänger ermöglicht die 100 prozentige Zuordnung der Ware zu einem Flurstück. Der RFID-Transponder bleibt immer bei der Ware!
2. An der Waage wird für den Schlepperfahrer sichtbar eine Fernanzeige sowie die Auswertesoftware installiert.
So wird jeder Wägevorgang automatisch ausgelöst, erfasst und richtig zugeordnet. Die Waage ist die Logistic-Zentrale. Hier werden:
3. Die Häckslereinheit besteht aus
- einer Leseinheit: Zum Erkennen des Transportfahrzeuges anhand dessen Transponders
- einer GPS-Box: Zur Standortbestimmung des Häckslers
- einer Sendeeinheit: Hier werden die Standortdaten und die Fahrstrecke Häcksler und Transponder zur Waage gesendet
Ablauf:
Das Anlegen der Stammdaten, wie Flurstücke, kann in eine arbeitsarme Zeit gelegt werden. Zum Beispiel wenn Sie die Ernte planen. Die Flächendaten können aus den Grundantrag oder aus einigen Schlagkarteien übernommen werden. Ob Ihr Bundesland oder Ihre Ackerschlagkartei schon dabei ist, fragen Sie uns.
Das Ausrüsten der Häckselkette:
- Am Häcksler wird die Stromversorgung über die 12 Volt Steckdose (Zigarettenanzünder) sichergestellt und die Antennen positioniert
- Die Transportfahrzeuge haben den RFID-Transponder am Ladewagen
Das ist schon alles.
Sind mehrere Häcksler im Einsatz so gibt es auch hier noch weitere zeit- und kostensparende Möglichkeiten.
Das Wiegen:
Vollgewichte:
Werden, wie oben im Film beschrieben ermittelt:
Leergewichte:
- Variante 1: Es wird jedes mal voll und leer gewogen, wie im Film oben. Es ist die genaueste und von uns empfohlene Variante.
- Variante 2: Die Leergewichte werden z.B. 3 mal am Tag erfasst.
- Variante 3: Fahrzeugspezifisch d.h. da ein Muldenkipper immer restlos leer wird, fährt dieses Fahrzeug 3 mal am Tag zur Leerwiegung. Ein Silierwagen wiegt immer auch leer.
- Variante 4: Die Fahrzeuge holen sich immer dann ein Leergewicht, wenn die Fahrzeugwaage frei ist. Es wird dann immer mit dem neuesten Leergewicht gerechnet. So wird der Ernteablauf nicht behindert.
Sie sehen, Biogas – Erntelogistic richtet sich immer nach den Gegebenheiten vor Ort. Das System rückt völlig in den Hintergrund und Sie können sich um die Ernteorganisation und oder um die Beprobung kümmern.
Die Lieferscheine:
Jede einzelne Wägung erzeugt einen Datensatz. Die Rückverfolgbarkeit jeder Anlieferung ist gegeben.
Die Lieferscheinerstellung erfolgt automatisch. Die Datensätze können zu sortierten Lieferscheinen zusammengefügt werden.
Daten, die mit Biogas – Erntelogistic generiert werden, lassen sich in nahezu alle gängigen Formate exportieren und in Excel weiterverarbeiten.
Häufig gestellte Fragen:
Können mehrere Silierketten gleichzeitig ernten?
Ja es spielt keine Rolle wie viele Silierketten Sie einsetzen.
Können die Transportfahrzeuge frei zwischen den Ketten wählen?
Ja, es spielt keine Rolle von welchem Häcksler der Anhänger kommt.
Kann die Biogas – Erntelogistik auch noch einwandfrei arbeiten, wenn z.B. eine dritte Häckslerkette kommt und keine Häckslereinheit hat?
Ja, Sie statten dann nur die Fahrzeuge mit RFID-Transpondern aus und alles läuft wie gewohnt. Das System zeigt Ihnen dann die Wägungen ohne Flächenzuordnung an, diese fügen Sie dann manuell nach.
Wann muss ich die TS-Werte zuordnen?
So wie Sie es wollen bzw. wie Sie die Werte haben. Biogas – Erntelogistic druckt, wenn Sie es wünschen für jede Probe auch die Etiketten mit Barcode aus, damit gar nichts durcheinander gerät.
Wie lange dauert es von der Wägung bis zur Abrechnung für den Kunden?
Es sind nur einige Mausklicks von der Wägung bis zur Abrechnung. Alle Parameter wie der Preis je Tonne können ja schon bei der Ernteplanung eingestellt werden, sodass nur der Trockensubtanzwert fehlt. Sobald dieser bekannt ist, ist es per Mausklick gemacht.
Kann ich als Lohnunternehmer Biogas – Erntelogistik als Serviceleistung anbieten?
Ja.
Gibt es verschiedene Ausbaustufen?
Ja, Fragen Sie uns wir beraten Sie welche Ausbaustufe Ihnen den größten Nutzen bringt.
Welche Voraussetzung müssen an der Waage erfüllt sein?
Die Waage muss eine Fernanzeige und sollte schon über ein Terminal der Firmen Schenck oder Systec verfügen. Andere Terminals sind nur mit zusätzlichem Softwareaufwand anpassbar.
Passt dieses System auch an eine Achslastwaage?
Ja, wir geben zu bedenken das bei gewerblichen Abrechnungen eine geeichte Waage gefordert ist.
Gibt es eine Hotline?
Ja und nein – Wir haben bisher keine benötigt, da Biogas – Erntelogistik stabil läuft. Sie bekommen natürlich Notfallnummern an die Hand. Unser Produkt ist in Deutschland gefertigt und die Software kommt aus der Softwareschmiede LivingLogic. Alles ist aus Deutschland und somit sind auch die Mitarbeiter deutschsprachig.
Kann das System auch zur Substratausbringung genutzt werden?
Ja, dann läuft alles wie oben beschrieben, nur rückwärts.
Kann auch noch manuell gewogen werden?
Ja, es ist ja ein normales Wägenterminal vorhanden.
Was kostest so ein System?
Weniger als Sie denken – Wir treffen an den Biogasanlagen immer wieder auf Ungenauigkeiten in den Größenordnungen von 5-10%. Ganz zu schweigen von dem Zeitvorteil, sei es für die Transportfahrzeuge oder den Betreiber bei der Abrechnung.
Durch den modularen Aufbau entscheiden Sie, wie weit sie automatisieren. Sie können auch später jede Ausbaustufe nachrüsten.
Der modulare Aufbau ermöglicht auch die getrennte Investition. Das bedeutet Ihr Lohnunternehmer investiert in die Häckslereinheit und in die Transponder. Der Anlagenbetreiber investiert in die Technik an der Waage. So hat man überhaupt keine Rüstzeiten in der Ernte.
Weitere Informationen finden Sie auch in diesem Prospekt.
Haben Sie weitere Fragen – nur zu wir sind gern für Sie da.